Filterblasen und eingeschränkte Perspektiven
Besonders bei sozialen Medien kann diese personalisierte Auswahl dazu führen, dass Nutzerinnen und Nutzer überwiegend Inhalte sehen, die zu ihren bisherigen Interessen, Ansichten oder ihrem Verhalten passen.
Wenn jemand beispielsweise häufig bestimmte Videos anschaut oder bestimmten Beiträgen zustimmt, erkennt das System dieses Verhalten und zeigt ähnliche Inhalte häufiger an.
Dadurch entsteht leicht der Eindruck:
- dass „alle“ dieselben Ansichten haben
- oder dass bestimmte Themen besonders wichtig oder weit verbreitet sind
Man spricht in diesem Zusammenhang teilweise auch von einer sogenannten „Filterblase“.
Damit ist gemeint, dass Menschen überwiegend Informationen sehen, die zu ihrem bisherigen Verhalten oder ihren Interessen passen, während andere Perspektiven seltener angezeigt werden.
Digitale Plattformen beeinflussen somit häufig, welche Informationen sichtbar werden und welche weniger Aufmerksamkeit erhalten.
Deshalb ist es wichtig:
- Informationen kritisch einzuordnen
- unterschiedliche Quellen zu nutzen
und Inhalte nicht ungeprüft zu übernehmen
