Das Grundprinzip digitaler Systeme: Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe
Nahezu alle digitalen Systeme folgen einem grundlegenden Ablauf:
- Eingabe
- Verarbeitung
- Ausgabe
Dieses Prinzip wird häufig auch als:
„Input – Processing – Output“
bezeichnet.
Dabei handelt es sich um eine grundlegende Systemlogik digitaler Anwendungen
Eingabe
Am Anfang steht immer eine Eingabe.
Das können beispielsweise sein:
- Texteingaben
- Suchbegriffe
- Klicks
- Standortdaten
- Sprachbefehle
- gescannte Informationen
- Bilder oder Videos
Die Eingabe liefert dem System die Daten, mit denen anschließend gearbeitet wird.
Wenn Sie beispielsweise eine Suchmaschine nutzen, geben Sie einen Suchbegriff ein. Wenn Sie ein Ticket scannen, wird ein QR-Code erfasst. Wenn Sie eine Navigations-App öffnen, wird Ihr Standort erkannt.
Ohne Eingabe kann ein digitales System keine sinnvolle Verarbeitung durchführen.
Verarbeitung
Nach der Eingabe beginnt die Verarbeitung. Dabei arbeitet das System mit den vorhandenen Daten nach festgelegten Regeln. Das bedeutet:
- Daten werden geprüft
- verglichen
- sortiert
- berechnet
- gespeichert
- oder weitergeleitet
Dieser Teil bleibt für Nutzerinnen und Nutzer meist unsichtbar. Gerade hier zeigt sich die eigentliche „Arbeit“ digitaler Systeme. Wenn Sie beispielsweise online ein Produkt bestellen, verarbeitet das System:
- Ihre Eingaben
- Zahlungsinformationen
- Lagerdaten
- Lieferinformationen
- und Verfügbarkeiten
Erst durch diese Verarbeitung kann entschieden werden:
- ob ein Produkt verfügbar ist
- wie bezahlt wird
- oder wann geliefert werden kann
Die Verarbeitung bestimmt also, wie das Ergebnis entsteht.
Ausgabe
Am Ende steht die Ausgabe. Das ist das Ergebnis, das Nutzerinnen und Nutzer sehen.
Zum Beispiel:
- Suchergebnisse
- eine bestätigte Bestellung
- eine berechnete Route
- eine Nachricht auf dem Bildschirm
- oder ein digitales Ticket
Die Ausgabe ist also nicht der gesamte Prozess, sondern nur das sichtbare Endergebnis einer vorherigen Verarbeitung. Viele Menschen sehen nur diese Ausgabe und nehmen die eigentlichen Abläufe im Hintergrund kaum wahr.
